Flughafen München: 100-Milliliter-Regel für Flüssigkeiten ist aufgehoben
Veröffentlicht am · Redaktion
Seit 18. September dürfen Flüssigkeiten und Laptops bei der Kontrolle in München im Handgepäck bleiben. Die Grenze liegt bei zwei Litern je Behälter.
Am Flughafen München gilt die 100-Milliliter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck nicht mehr. Seit Freitag, 18. September 2026, ist sie an allen Sicherheitskontrollen des Flughafens aufgehoben. Das hat das Bayerische Verkehrsministerium am 14. September mitgeteilt.
Möglich machen das Computertomografie-Scanner (CT) für das Handgepäck. Sie erlauben laut Ministerium eine genauere Kontrolle des Handgepäcks. Flüssigkeiten und Laptops müssen deshalb nicht mehr ausgepackt werden. Laut Ministerium wurden die Kontrollstellen schrittweise im laufenden Betrieb umgerüstet. Der Freistaat Bayern hat nach eigenen Angaben rund 45 Millionen Euro in die Technik gesteckt.
Was weiter gilt
- Ein einzelner Behälter darf höchstens zwei Liter fassen. Mehrere Behälter unter zwei Litern sind erlaubt, größere gehören ins Aufgabegepäck.
- An Flughäfen ohne CT-Technik gilt weiterhin die 100-Milliliter-Regel. Das kann Umsteigeflüge und den Rückflug betreffen. Prüf also vorher, was am anderen Flughafen gilt.
- Powerbanks: laut Flughafen höchstens zwei pro Person, jede mit maximal 100 Wattstunden.
Die Einzelheiten stehen auf der Seite des Flughafens zur Sicherheits- und Passkontrolle. Dort heißt es, die CT-Scanner seien an Kontrollstellen in Terminal 1 und Terminal 2 im Einsatz und beschleunigten die Kontrolle des Handgepäcks. Um wie viele Minuten die Wartezeit sinkt, nennen weder Ministerium noch Flughafen.
Das Ministerium verweist darauf, dass Nürnberg im Mai als erster deutscher Flughafen die Beschränkung aufgehoben hat. Memmingen soll die CT-Technik mit dem nächsten Terminalausbau bekommen.
Wie du den Puffer für Anfahrt, Parken und Kontrolle kalkulierst, steht im Ratgeber Wie viel Zeit einplanen?. Mehr zum Standort findest du unter Flughafen München.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
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Stand: 18. September 2026. Fehler entdeckt? Sag uns Bescheid.