Drohnen-Erkennung: BER, Stuttgart und Hamburg haben jetzt Detektionssysteme
Veröffentlicht am · Redaktion
Die Deutsche Flugsicherung hat am BER, in Stuttgart und in Hamburg Systeme zur Drohnenerkennung gestartet. Laut Verkehrsministerium folgen weitere Flughäfen bis Januar 2027.
An drei weiteren großen deutschen Flughäfen erkennt die Deutsche Flugsicherung (DFS) Drohnen im An- und Abflugbereich jetzt mit eigener Technik. Am Flughafen Berlin Brandenburg ging das System am 30. September 2026 in Betrieb, in Stuttgart und Hamburg am Montag, 5. Oktober. Das hat das Bundesministerium für Verkehr in zwei Pressemitteilungen bekannt gegeben.
Wie viele Flughäfen sind ausgestattet?
Mit Stuttgart und Hamburg sind nach Angaben des Ministeriums „sieben der acht großen deutschen Verkehrsflughäfen“ mit einer solchen Lösung versorgt. Leipzig/Halle sollte laut der Mitteilung vom 5. Oktober noch in derselben Woche folgen. Ob das inzwischen geschehen ist, geht aus den Mitteilungen nicht hervor. Als nächsten Schritt nennt das Ministerium die übrigen Verkehrsflughäfen, an denen die DFS die Flugsicherung stellt. Dort sollen dauerhafte Systeme schrittweise bis Ende Januar 2027 arbeiten.
Was kann das System und was nicht?
Die Technik soll Drohnen früh erkennen, damit die zuständigen Stellen die Lage schneller einschätzen können. Abgewehrt wird damit nichts. Die DFS liefert nur die Erkennung. Über Maßnahmen gegen eine Drohne entscheiden weiter die Sicherheitsbehörden, vor allem die Bundespolizei.
Anlass sind wiederholte Sichtungen an deutschen Flughäfen. Das Ministerium verweist in seiner Mitteilung zum BER darauf, dass dort zuletzt der Flugbetrieb wegen einer Drohnensichtung unterbrochen werden musste.
Ändert sich etwas für Reisende?
Zu Abläufen für Passagiere steht in den Mitteilungen nichts. Sie sagen auch nicht, ob Unterbrechungen des Flugbetriebs durch die neue Technik seltener oder kürzer werden. Vor der Anreise zum BER, nach Stuttgart oder Hamburg kannst du den Flugstatus prüfen. Wie viel Puffer sinnvoll ist, steht im Ratgeber Wie viel Zeit einplanen?.
Quelle: Bundesministerium für Verkehr
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